bildMartin Luther King

bildDie Gruppe mit den Mitgliedern Andreas, Andreas und Korbinian beschäftigte sich mit dem amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King.


Kurzbiographie

Martin Luther King (1929-1968) war ein amerikanischer Bürgerrechtler, der sich für Farbige einsetzte und gegen die Rassentrennnung  demonstrierte. 
Im "Marsch auf Washington" setzte er ein äußeres Zeichen und wurde für seine Lebensleistung mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.





Lebenslauf
  • geboren am 15. Januar 1929 in Atlanta / USA
  • Volksschul- und Collegebesuch
  • Studium der Theologie
  • 1953 heiratete er die farbige Studentin Coretta Scott.
  • 1954 übernahm er die Stelle eines Baptistenpastors in Montgomery.
  • King lernte hier im Süden die Rassentrennung kennen, durch die die schwarze Bevölkerung ein armseliges Leben fristete, da sie kaum Rechte hatte.
  • Am 5. Dezember 1955 fand in Montgomery eine aufsehenerregende Boykottaktion schwarzer Menschen statt, in dessen Zuge Martin Luther King verhaftet wurde.
  • 1963 führte er eine große Bürgerrechtskampagne in Birmingham in Alabama an.
  • King bekam Morddrohungen.
  • Am 28. August 1963 erfolgte der "Marsch auf Washington" mit der berühmten Rede "I have a dream".

bildI have a dream...

Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln in Georgia die Söhne der früheren Sklaven und die Söhne der früheren Sklavenhalter miteinander an einem Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.
Ich habe einen Traum, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi, in dem Ungerechtigkeit herrscht und ihr Wesen treibt mit dem Feuer der Unterdrückung, sich in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandeln wird. 
Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einem Volk leben werden, in dem man sie nicht nach der Farbe ihrer Haut behandeln wird, sondern nach dem, was ihr Charakter aus ihnen macht. 
Das ist unsere Hoffnung. Das ist mein Glaube, dass ich zurückgehen werde in den Süden, mit - ja, mit diesem Glauben, dass wir den Berg der Verzweiflung verwandeln können in einen Felsen der Hoffnung. 


  • King erhielt 1964 als Wortführer der gewaltlosen Rassenintegration den Friedensnobelpreis.
  • 1965 wurde durch einen Erlass des Obersten Gerichtshofes der USA die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln für rechtswidrig erklärt.
  • Martin Luther King galt als Führer der Farbigen.
  • Am 4. April 1968 wurde er erschossen.
  • 1983 wurde der dritte Montag im Januar zu Ehren Martin Luther Kings zum nationalen Feiertag in den USA erklärt.
     
Martin Luther King gilt als "Prophet von heute", da er wie die Propheten des Alten Testaments auftrat, Ungerechtigkeiten aufdeckte, die Menschen wachrütteln wollte und ihnen Mut und Hoffnung für die Zukunft gab.